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am 1. März

Otto-Wagner-Areal

Webredaktion der Grünen Ottakring - Gemeinsame Erklärung der Penzinger und Ottakringer Grünen zum Otto-Wagner-Spital und der angrenzenden Steinhofgründe​

Seit Jahre bewegt die Zukunft des Geländes des Otto-Wagner-Areals und die angrenzenden Steinhofgründe die BürgerInnen in Penzing und Ottakring. 

Zur Erinnerung:

  • 2006 beschließen SPÖ und FPÖ, gegen die Stimmen der GRÜNEN, einen Flächenwidmungsplan der die Bebauung von ca. 600 Wohnungen ermöglicht.

  • 2008 beschließen SPÖ, FPÖ und ÖVP, gegen die Stimmen der GRÜNEN, den Verkauf von Flächen im Otto-Wagner-Areal an die GESIBA

  • 2011 präsentiert die GESIBA Pläne zur Errichtung von ca. 620 Wohnungen

  • 2011 erwirken die GRÜNEN die ersatzlose Streichung eines großen Teils der geplanten Wohnungen. Es werden nur ca. 160 Wohnungen in zwei Bauabschnitten entstehen. 

  • 2014 Die Stadt Wien hat die MA 21 beauftragt, die Ergebnisse aus der BürgerInnenbeteiligung und den ExpertInnen-Gremien für die zukünftige Nutzung des Areals in einer neuen Flächenwidmung wie folgt festzuschreiben. 

Die neue Flächenwidmung beinhaltet demzufolge dabei u.a. folgende Grundsätze:

  • Keine Bebauung zwischen den Pavillons. Alle Grünflächen im Hauptteil und im westlichen Sanatoriums-bereich bleiben unangetastet.
  • Die Grünflächen zwischen Sanatoriumbereich und Hauptareal bzw. Ostareal bleiben bestehen und werden von Bauland in Grünland umgewidmet. Auch die zentrale Sichtachse Pathologie – Kirche wird freigehalten. 
  • Im ehemaligen Wirtschaftsareal im Osten wird die Widmung von Bauland auf genau jenes Minimum reduziert, das die Planung der ExpertInnenkommission empfiehlt.

Das gesamte Erholungsgebiet Steinhofgründe bleibt erhalten.

Unsere Forderungen:

Die Penzinger und Ottakringer GRÜNEN greifen diese Forderung nunmehr auf und fordern von der Stadt folgende Punkte ehest möglich umzusetzen:

  • Sofortige Rückwidmung aller Grünbereiche in der Gesamtanlage, wie vom Expertengremium empfohlen
  • Keine weiteren Baugenehmigungen für den Wirtschaftsbereich im Osten, neben den beiden bereits genehmigten Bauten hinaus
  • Evaluierung der aktuellen Umweltsituation (Arten- und Biotopschutz, Bedeutung für Stadtklima und Grünraums etc.) und Erarbeitung eines ökologischen Pflege- und Entwicklungswerkes für dieses Areal unter Einbeziehung der bestehenden Planungen.
  • weitere Forcierung der Ansiedlung der Central European University im Otto-Wagner-Spital und Nutzung der einmaligen Chance hier einen neuen Wissenschaftsstandort im Westen Wiens zu schaffen. Dabei sind auf die Ergebnisse des Mediationsverfahrens zu achten, insbesondere die öffentliche Zugänglichkeit des Areals und strikte Einhaltung des Denkmalschutzes. Wir hoffen in weiterer Folge zusätzlich auf die Ansiedlung öffentlicher Bildungseinrichtungen.